Aufwertung der Säbener Promenade

Umsetzung des Projektes „Aufwertung Säbener Promenade“ in Klausen

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern des Tourismusvereines, der Stadtgemeinde Klausen, verschiedenen Interessensvertretern und Vereinigungen hat eine Vielzahl von interessanten Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten zur Aufwertung der Säbener Promenade ausgearbeitet. Basis hierfür lieferte ein Schulprojekt der Gärtnerlehrlinge der landwirtschaftlichen Fachschule „Laimburg“ welche unter der fachlichen Leitung von Frau Professor Dipl. Ing. Maria Gantioler Ideen, Projektentwürfe und Vorschläge für die Aufwertung der Säbener Promenade vorgelegt hatten.

In der vom Tourismusverein geleiteten Arbeitsgruppe konnten insgesamt rund 10 Maßnahmen definiert werden, welche nun sukzessive zur konkreten Umsetzung kommen mit dem Ziel die Attraktivität der ältesten Promenade Südtirols zu steigern. Das Projekt „Aufwertung Säbener Promenade“ sieht verschiedene Aufwertungsmaßnahmen vor, die als Gesamtkonzept über mehrere Jahre umgesetzt werden.

Auch ein einheitliches Erscheinungsbild der Sitzbänke entlang der Promenade wurde angestrebt und bereits umgesetzt. Somit wurden für die Säbener Promenade ein eigenes „Säbener Bankl“ entwickelt und aufgestellt. Dabei wurden 4 an neuen Positionen positioniert und 6 weitere, aufgrund starker Abnutzung oder unterschiedlicher Stile, ausgetauscht. Das einst provisorische Erscheinungsbild der Promenade glänzt nun mit einer einheitlichen Linie und bietet einen angenehmen Aufstieg zum Kloster Säben das auch als die „Akropolis Tirols“ bezeichnet wird.

In den nächsten zwei Jahren werden noch weitere Aufwertungsmaßnahmen umgesetzt. Zum einen wird die Bedeutung des Bergbaues bzw. des Erzes für das Kloster Säben in den Vordergrund gerückt und die Steinschlagschutzmauer aufgewertet. Zum anderen wird eine schöne Pilgerfigur am Beginn der Säbener Promenade der Tradition der Wallfahrt der Ladinischen Gemeinden zum Kloster Säben gewidmet. Zudem wird bei der Liebfrauenkirche eine Infotafel angebracht, welche über die geschichtlichen Hintergründe und die Bedeutung des Klosters als Bischofssitz informiert.

Die alten Weinberge die einst den Säbener Berg säumten werden durch die Errichtung und Gestaltung eines Rastplatzes zum Thema historische Rebsorten wieder reaktiviert. Das Highlight schlechthin wird alsdann wohl die neue Aussichtsterrasse sein, die freien Blick über die gesamte südliche Talschaft des Eisacktales bietet.

Die Säbener Promenade erfreut sich bei Einheimischen und Gästen größter Beliebtheit und kann wie das Kloster auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Deshalb ist es ein besonderes Anliegen seitens der Stadtgemeinde Klausen und des Tourismusvereines die Promenade zu erhalten und ihre Einzigartigkeit in den Vordergrund zu rücken.

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