Tag des Offenen Denkmals auf Schloss Gravetsch am 25. September

Der Kulturgüterverein Klausen veranstaltet den Tag des Offenen Denkmals heuer auf Gravetsch in Villanders. Das Gebäude fällt durch seine Größe auf und zählt zu den Wahrzeichen der Klausner Umgebung.

Der Name Gravetsch wird von “carra” = Stein – Felsplatte abgeleitet. Tatsächlich steht das Bauwerk auf einer vorspringenden Felsnase. Beim Abstieg in die tiefen Kellerräume kann man dies deutlich erkennen.Urkundlich taucht Gravetsch zum ersten Male im Jahre 1147 auf. Aber erst 150 Jahre später werden die Nachrichten über die Burg konkreter. Ein Seitenzweig der Herren von Villanders hat sie erworben und in der Folge den eigenen Adelstitel mit dem Zusatz “zu Gravetsch” ergänzt. Diesem Beispiel folgten auch die meisten der zukünftigen Besitzer.

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Nach 1800 gab es auf Gravetsch keine adeligen Bewohner mehr. Die Burg wurde geplündert und verfiel mehr und mehr. 1902 erwarb sie Georg Pupp. Seine Nachkommen bewirtschaften und pflegen das wertvolle Gebäude, das man in Villanders als “Gschlosser” bezeichnet, bis zum heutigen Tag.

Eine Besuch auf Gravetsch am 25. September 2016 ist nur mit Führung möglich. Zwischen 10.00 und 12.00 Uhr und zwischen 13.00 und 16.00 Uhr startet etwa alle 15 Minuten eine Gruppe mit 15 bis 20 Personen. Die Besichtigung dauert etwa eine halbe Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da sich kurze Wartezeiten ergeben könnten, ist auch eine Verpflegung durch die Villanderer Bäuerinnen vorgesehen.

Mit dem Auto erreicht man Gravetsch auf der schmalen Straße, die etwa einen Kilometer oberhalb des Dorfes Villanders von der Almstraße nach rechts abzweigt. Da die Parkmöglichkeiten vor Ort beschränkt sind und eine Überbelastung der schmalen Straße verhindert werden soll, ersuchen wir die Besucher von auswärts, nach Möglichkeit den Linienbus zu verwenden (Haltestelle bei der Abzweigung) oder in Dorfnähe zu parken und die letzten 10 Minuten zu Fuß zurückzulegen.

Abfahrt SAD – Bus ab Klausen Busbahnhof (weitere Haltestellen beim Klostersepp und beim Gimpele) um 9.38 und um 13.38. Rückfahrt ab Abzweigung Gravetsch um 11.01, 15.01 und 17.01.

Sehr empfehlenswert ist es auch, Gravetsch zu Fuß zu erreichen. Ausgangspunkte sind die Frag (über Gimpele – Erzweg) oder die Stadt (Köschtnweg über die Pucherstraße und Muttner/Staudach). Beide Zugänge treffen oberhalb des Johannser zusammen. Über den Tschott geht es weiter zum nahen Gravetsch. Gehzeit ab Klausen jeweils eine Stunde.

Weitere Informationen unter news@kgv-klausen.it

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